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Das SS. Peter und Paul geweihte Kloster wurde 1235 von Graf
Konrad von Wasserburg und seiner Gemahlin Kunigunde als
Dominikanerinnenkloster gegründet. Allerdings kann als historisch
gesichert gelten, dass in "veteri Hohenawe" (dem "ehrwürdigen
Hohenau") schon vor der Stiftung des Klosters eine Petruskirche
gestanden hat - die Stadtgründungsurkunde von Wasserburg a.I.,
die auf das Jahr 1137 datiert wird, weist auf eine Kirche in
"Hohenoue" hin. Dies ist auch plausibel aufgrund der Tatsache,
dass die Salzstraße von Salzburg und Reichenhall nach München
bzw. Regensburg hier über eine Furt im Inn führte.
Die Aufhebung des Klosters im Zuge der Säkularisation erfolgte
1803, es diente allerdings als ein Auffangkloster für die
Dominikanerinnen aus den umliegenden Klöstern. Bis 1822
blieben die Nonnen im Kloster.
Später erwarben Privatleute die Klostergebäude und die Kirche,
viele Klostergebäude wurden abgebrochen. 1881 kauften die
Brüder Josef und Hubert Soyer aus Griesstätt das Kloster. Sie
erkannten den historischen Wert des Orts.
1922 verkaufte Katharina Soyer, die Witwe von Josef Soyer, die
Kirche zurück an die Dominikanerinnen. Diese errichteten dort
1926 das traditionsreiche Kloster neu.
Heute sind neben der Kirche noch die beiden Getreidekästen,
das Haus des Klosterrichters sowie das Wohngebäude und
Refektorium des Klosters erhalten. Wohngebäude und
Refektorium des Klosters stehen heute noch im Eigentum der
Familie Soyer. (Wikipedia)
Zum Haus der Bayerischen Geschichte...
www.kloster-altenhohenau.de
Kongregation des Heiligen Rosenkranzes